Sommerlager 2012  Stevninghus, 01.07.2012 - 12.07.2012


Nach der USA- und Kanadafahrt 2010 haben sich nun die Kanadier auf den Weg zu uns gemacht. Obwohl wir unser Lager in Stevninghus (DK) aufgeschlagen haben, werden sie innerhalb von etwa 2 Wochen auch Vieles von und aus Deutschland sehen und kennenlernen.

 

Dienstag, 10. Juli:

 
 

Montag, 09. Juli:



 
 

Sonntag, 08. Juli:

 

 
 

Samstag, 07. Juli:

 

 
 

Freitag, 06. Juli: Gemütliches Lagerleben

Heute Morgen konnten wir in aller Ruhe ausschlafen, denn heute gab es das gleitende Frühstück. Danach haben wir unsere Zelte aufgeräumt und unsere Fahrtenhemden gewaschen. Am Nachmittag gab es wieder AG's . Beim Filzen, Metall formen, knoten und Brennpetern konnten wir verschiedene Sachen herstellen. Am Abend gab es einen gemütlichen Geschichtenabend für die Jüngeren. Dafür wurde eine Jurte mit Teppichen und Isomatten ausgelegt. Jeder konnte sich seinen Schlafsack mitbringen und sich gemütlich in die Jurte legen und dabei beim Feuerschein den verschiedenen Abenteuergeschichten lauschen. Die Älteren haben eine Kanutour in den Sonnenuntergang unternommen. Sie kamen bei Dunkelheit wieder. Aber ihre Ankunft war vorher zu sehen, da sie Fackeln an ihren Kanus befestigt hatten. Alle gingen dann in den Schlafsack und genossen das Prasseln des einsetzenden Regens auf dem Zeltdach und das Knistern des Feuers.

 
 

Mittwoch, 04. Juli: AG’s & Geländespiel

Heute Vormittag haben wir etwas ganz Tolles gemacht: Freundschaftsbänder. In Gruppen musste jeder eines herstellen. Die Idee war es, dass im Gottesdienst jeder ein anderes wiederbekommt als das, was er selbst gemacht hat. Da man seinen Namen an das eigengefertigte Band gehängt hatte, wusste man auch, von wem seins kam. Dann haben wir mit Finn (Lütze) und René (Bur) Höhlen gebaut. Das war richtig toll und hat super viel Spaß gemacht. Anschließend wurde dann natürlich auch die beste Höhle prämiert. Die sah echt klasse aus! Abends feierten wir dann einen Gottesdienst mit unserer extra angereisten Pastorin Silke Wierk aus Harrislee. Die Predigt war sogar zweisprachig, was für die Kanadier natürlich perfekt war. Es wurden auch ganz viele Lieder gesungen und am Ende des Gottesdienstes wurden die Armbänder verteilt. Dann verbrachten wir den Rest des Abends am Lagerfeuer mit Spielen wie Ente, Ente, Gans und schliefen nach einem Trompetenspiel von Sophie Wahlers ein.

 

 
 

Dienstag, 03. Juli: AG’s & Geländespiel


Heute Vormittag machten wir AG's. Man konnte Kaleidoskope bauen, Runen brennpetern, ein Floß bauen, Filzen, Schilde bauen und Bleigießen. Das hat einen Riesenspaß gemacht! Am Nachmittag gab es dann ein Geländespiel ohne die Kanadier, da diese nach Sonderborg gefahren waren. Das Geländespiel fand selbstverständlich im Wald statt und war echt toll, da man, um Münzen zu sammeln, sogenannte Edelmänner fangen musste. Somit war man also die ganze Zeit in Bewegung und ist viel gelaufen. Nach dem Abendessen machten wir uns dann auf den Weg zum Abschlussabend der weiteren REGP-Fahrtengemeinschaft von Ulli, denn diese hatten ihren letzten Abend vor der Abreise. Im Anschluss ging es dann zügig ins Bett, denn vor allem die Kanadier waren noch etwas müde vom Jetlag.

Text: M. Lück

 

 
 

Montag, 02. Juli: Die Kanadier kommen


Die erste Nacht war nicht so toll - für mich jedenfalls, aber die anderen waren irgendwie alle wacher als ich. Es standen Lagerbauten auf dem Plan. Viele nutzten die Gelegenheit, um ihre Zelte zu verschönern und sich kreativ auszutoben.. Dann sollten die Kanadier kommen. Das Kreativteam hatte ein Laken beschriftet mit "Welcome Scouts". Wir stellten uns mit dem Laken bewaffnet auf dem Parkplatz auf, wo die Kanadier dann auch mit dem Bus ankamen und wir stellten uns in einer Reihe auf, sodass jeder jeden begrüßen konnte. Auf dem Platz wurden die Kanadier auf die Zelte verteilt und wir zeigten ihnen die Umgebung. Das war etwas komisch, da die Kanadier ja nur Englisch sprechen. Aber da die meisten Englisch in der Schule lernen, war das kein großes Problem. Um die Kanadier etwas kennenzulernen, spielten wir einige Kennenlernspiele mit ihnen. Nach dem Abendessen verbrachten wir den Rest des Tages am Lagerfeuer und mit einigen Spielen. Bei einem Spiel namens "Funnybunny", bei dem man sich möglichst viele Marshmellows in den Mund stopfen und dann noch "Funnybunny" sagen muss, stellten wir fest, dass Kanadier mehr Marshmellows stopfen können als Deutsche. Nach der freiwilligen Gruseleschichte von Alex schliefen wir dann relativ früh ein.

 

 
 

Sonntag, 01. Juli: Anreise


Nach einem schönen Gottesdienst in Harrislee fuhren wir endlich los nach Stevninghus. Ein Glück, dass die Busfahrt dahin nicht so lange dauert! Und ein Glück, dass das Vorkommando schon alle Zelte aufgebaut hatte, denn so mussten wir nichts mehr tun und konnten einfach unsere Zelte beziehen. Dann hatten wir etwas Zeit zum Auspacken und zum Platz erkunden. Das ist echt schön hier! Wir haben sogar eine Badestelle. Die Duschen sind warm - wunderbar! Bis zum Abendessen verlief alles recht entspannt. Es gab lecker Nudeln mit Hack- bzw. Tomatensoße und danach ein absolutes Highlight: Torte. Vollgegessen und kugelrund saßen wir dann am Lagerfeuer, wo wir einige lustige Spiele spielten.

 

 
 

Vorkommando

Freitag, 29.06. - 10.30 Uhr: Die Harrisleer Pfadfinder treffen sich zum Beladen des LKW am Haus der Kirche. Schon nach kurzer Zeit ist alles verpackt und es geht auf nach Stevninghus. Zum Glück spielte das Wetter mit, denn eigentlich hatten wir uns wegen den Wetterprognosen nur den Aufbau der Zentrale, also die Küche, das Büro und die Materialzelte vorgenommen. Doch stattdessen haben wir es zusätzlich noch geschafft, unsere drei Jurten mit aufzubauen. Am Samstag stand dann der Aufbau der Kohten auf dem Plan. Ein kleiner Schauer hielt uns am Vormittag ein wenig auf, dennoch schafften wir es, alle Zelte bis zum Mittagessen stehen zu haben. Nach der Mittagspause ging es dann an die logistischen Dinge: Aufbau der Waschstraßen, Aufstellen eines Fahnenmastes, Einrichtung der Feuerstelle und des Holzplatzes und Errichtung einer Infotafel. Am Abend besuchten wir die weitere REGP-Fahrtengemeinschaft in Stevninghus unter der Leitung von Ulli Schwetasch, dem beauftragten Pastor der Nordkirche für den REGP. Der Sonntagvormittag gestaltete sich mit den letzten Vorbereitungen, bevor dann die Kinder mit dem Reisebus anreisen sollten. Der Platz wurde aufgeklart und die Küche sowie das Büro hochgefahren. Nach einer kurzen Abschlussbesprechung des Vorkommandoteams traf dann auch schon der Reisebus aus Harrislee in Stevninghus ein.